
Die Mezzosopranistin Agnieszka Rehlis, Trägerin der Goldenen Gloria-Artis-Medaille für Verdienste um die Kultur (2022), zählt zu den führenden polnischen Sängerinnen ihrer Generation. In der Spielzeit 2025/2026 wird sie als Amneris in Verdis Aida an der Washington National Opera sowie als Lisa in Weinbergs Die Passagierin am Teatr Wielki – Polnische Nationaloper auftreten. Auf dem Konzertpodium interpretiert sie Rossinis Stabat Mater im Teatro Filarmonico di Verona, Szymanowskis Stabat Mater mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem London Philharmonic Orchestra, Verdis Requiem im Müpa Budapest und im Opernhaus Zürich sowie eine konzertante Aufführung von Puccinis Il trittico mit dem National Symphony Orchestra im Kennedy Center.
In den vergangenen Jahren war sie an zahlreichen bedeutenden Opernhäusern zu erleben, darunter das Royal Opera House London, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, das Opernhaus Zürich, die Bayerische Staatsoper, das Teatro alla Scala, das Teatro Real Madrid, das Teatro di San Carlo in Neapel, die Dutch National Opera und die Opera Australia. Zu ihren wichtigsten Partien zählen Amneris (Aida), Azucena (Il trovatore), Ulrica (Un ballo in maschera), Waltraute (Götterdämmerung), Brangäne (Tristan und Isolde), Fenena (Nabucco), La Cieca (La Gioconda) sowie die Titelrolle in Brittens The Rape of Lucretia.
Als gefragte Interpretin zeitgenössischer Musik arbeitete Agnieszka Rehlis eng mit Krzysztof Penderecki zusammen. Sie wirkte an der Uraufführung seiner VIII. Sinfonie Lieder der Vergänglichkeit mit und ist auf der Grammy-prämierten Aufnahme Penderecki Conducts Penderecki zu hören.
Foto: Karpati&Zarewicz