Geschichte des Orchesters
Für viele Stimmen
Die Stettiner Nachkriegsmusikgeschichte begann im Jahr 1945, als es gelang, einen ersten Klangkörper zu bilden. Das Symphonieorchester der Stadt Stettin wurde durch Profis und Laienmusiker gegründet. Das erste Konzert in der Ausführung dieses Orchester hörten die Stettiner am 23. November 1945 im Saal des Kinos Bałtyk (Ostsee). Es erklangen Werke von Rachmaninow, Rubinstein und Tschaikowsky. Zum Orchester stießen bald zwei weitere, ein militärisches und ein Bahnorchester, sowie ein zwölfköpfiges Radioorchester hinzu. 1947 wurde Stettin erneut um einen anderen Klangkörper, das Sinfonieorchester des Musikerverbandes der Republik Polen, bereichert. Der erste Versuch, diese verstreuten musischen Kräfte zu bündeln, wurde 1948 mit der Gründung der Arbeitermusikgesellschaft (Robotnicze Towarzystwo Muzyczne – RTM) unternommen. Dieses Jahr gilt als der offizielle Beginn des staatlichen Orchesters in Stettin. Der erste Leiter und Dirigent des Orchesters der RTM war Felicjan Lasota.

Die Orchestertätigkeit in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts
Im Jahr 1953 gründete das Ministerium für Kultur und Künste eine neue Kulturinstitution. Seit dieser Zeit arbeitete das Orchester in den Mauern der Staatlichen Philharmonie in Stettin. Die Philharmonie richtete sich im linken Flügel des Städtischen Nationalrats (heute Gebäude der Stadtverwaltung) ein und war schließlich in der Lage, sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Zu dieser Entwicklung trug die langjährige Leitung des Ensembles unter Józef Wiłkomirski (1955-1971) und Stefan Marczyk (1971-1990) bei. Die sukzessiven Leiter des Orchesters waren: Jarosław Lipke (1990-1994), Józef Radwan (1994-1996), Jerzy Salwarowski (1996-2003), Zygmunt Rychert (2003-2009) und Mykola Diadiura (2009-2012). Über mehr als drei Jahrzehnte (1951-1986) hinweg spielten die Philharmoniker auch unter der Leitung des bedeutenden Dirigenten Valerian Pawłowski.
In den letzten Jahrzehnten wurde das Orchester durch eine Vielzahl exzellenter Bühnen eingeladen. So spielte es in der Polnischen Nationalen Philharmonie und auf den Bühnen Belgiens, Dänemarks, Spaniens, Deutschlands, Schwedens und Bulgariens, aber auch in Italien, den Niederlanden und Frankreich.
Unter den Solisten, die für Aufführungen mit dem Symphonieorchester in der M. Karłowicz Philharmonie in Stettin gastierten, finden sich Namen wie Krystian Zimerman, Rafał Blechacz, Emmanuel Ax, Halina Czerny-Stefańska, Lidia Grychtołówna, Witold Małcużyński, Piotr Paleczny, Ewa Pobłocka, Adam Makowicz, Konstanty Andrzej Kulka, Kaja Danczowska, Bartłomiej Nizioł, Stefania Toczyska, Ewa Podleś, Urszula Kryger, Wiesław Ochman, Andrzej Hiolski, Edward Auer, Zahar Bron, Eugene Indjic, Kevin Kenner, Natalia Gutman, Maurizio Pollini und Ivan Monighetti. Am Dirigentenpult schwangen bei Gastauftritten u.a. Witold Rowicki, Genadij Rożdżestwienski, Antoni Wit, Krzysztof Penderecki, Tomasz Bugaj, Jerzy Katlewicz, Marek Pijarowski, Tadeusz Strugała, Karol Teutsch, Andrzej Markowski, Kazimierz Kord
und Jerzy Maksymiuk.
Im Jahr 1995 beteiligte sich das Stettiner Orchester an den Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum des Polnischen Rundfunks Stettin, während derer das Album „Symphonie der vier Träume” von Janusz Stalmierski aufgenommen wurde. Im Jahr 1999 feierten die Stettiner Philharmoniker hingegen ihr eigenes Jubiläum: den 50. Geburtstag des Stettiner Philharmonischen Orchesters.

Orchester des 21. Jahrhunderts
Zu Beginn des neuen Jahrtausends gab das Symphonieorchester der M. Karłowicz Philharmonie in Stettin zusammen mit dem Nationalen Polnischen Rundfunk-Sinfonieorchester ein Album heraus, das im Jahre 2002 für eine Auszeichnung im Rahmen des Preises Fryderyki in der Kategorie Album des Jahres der Orchestermusik nominiert wurde. Die Aufnahme entstand unter Leitung von Jerzy Salwarowski. Im Jahr 2005 hat das Orchester unter besonderen Umständen gespielt: Philharmoniker, zusammen mit dem Orchester der Schlossoper in Stettin (Opera na Zamku) und Stettiner Chören, haben im Gebiet der Stettiner Werft „Polnisches Reqiuem” von Krzysztof Penderecki aufgeführt. Das Konzert, das der Opfer des Protests gegen das kommunistische Regime vom Dezember 1970 gedachte, leitete der Komponist selbst.
Im Jahr 2012 übernahm Dorota Serwa die Stelle des Direktors des Philharmonie und übertrug zunächst Michał Dworzyński (2012/2013) und in den folgenden künstlerischen Spielzeiten (2013/2014 und 2014/2015) Ewa Strusińska die Leitung des Orchester. Im August 2014 zogen die Musiker in den neuen Sitz der Philharmonie ein. Das Eröffnungskonzert der ersten künstlerischen Saison im beeindruckenden Sonnensaal spielte das Symphonieorchester am 5. September 2014 unter der Leitung von Maestro Jacek Kasprzyk. Es war dies die erste Veranstaltung im Rahmen des Eröffnungszyklus „forte. fortissimo. Philharmonie”.


Erstellt auf Basis von Archivmaterialien der Stettiner Philharmonie sowie der Publikation „Stettiner Philharmoniker 1948-1998” von Mikołaj Szczęsny (Stettin, 1999).
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