Die Fotoserie Flowers von Slevin Aaron ist um ein wiederkehrendes formales Prinzip aufgebaut. Die Gesichter der Modelle werden durch üppige Blumenarrangements ersetzt. Dieses wiederkehrende Motiv bildet die zentrale Achse der gesamten Serie. Aaron arbeitet mit weichem, malerisch geführtem Licht und sorgfältig komponierten Bildaufbauten. Dadurch bewegen sich die Fotografien zwischen Porträt, Inszenierung und einem beinahe gemäldehaften Bildcharakter. Die Ästhetik erfüllt dabei jedoch nicht nur eine dekorative Funktion, sondern wird zum Mittel, um Spannung zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen zu erzeugen.
Indem die Gesichter durch Blumen ersetzt werden, verlieren die dargestellten Personen ihre eindeutige Identität und lassen dem Betrachter Raum für eigene Deutungen. Die floralen Kompositionen können als Maske, als Form des Schutzes oder als Versuch verstanden werden, das Verletzlichste und Persönlichste zu verbergen. Zugleich werden sie zum Symbol einer Schönheit, die untrennbar mit Vergänglichkeit verbunden ist.
Obwohl die Fotografien mit einer reichen Farbigkeit und einer sorgfältig ausgearbeiteten Form arbeiten, bleibt ihre Atmosphäre zurückhaltend. In der Stille der statischen Bilder treten Fragen nach Identität, Sensibilität, dem Bedürfnis nach Verbergen und nach dem Verhältnis zwischen dem, was wir der Welt zeigen, und dem, was wir ausschließlich für uns selbst bewahren, umso deutlicher hervor.
Ausstellung
Cykl fotografii Flowers autorstwa Slevina Aarona budowany jest wokół powracającego zabiegu formalnego – twarze modeli zastąpione zostały rozbudowanymi kompozycjami kwiatowymi. Powtarzający się motyw staje się osią całej serii. Aaron operuje miękkim, malarsko prowadzonym światłem oraz starannie budowaną kompozycją. Dzięki temu fotografie balansują pomiędzy portretem, inscenizacją i obrazem o niemal malarskim charakterze. Estetyka nie pełni tu jednak wyłącznie funkcji dekoracyjnej – staje się narzędziem budowania napięcia pomiędzy tym, co widoczne, a tym, co ukryte.