
„Sie hat die Bühnen der Welt erobert,” wie Ursula Haselböck beschriebt. Dies wird deutlich durch Noa Wildschuts Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Pittsburgh Symphony Orchestra, Tonhalle Zürich, der Niederländischen Philharmonie und dem Amsterdamer Concertgebouw Chamber Orchestra oder der Dresdner Philharmonie, dem Royal Scottish Symphony Orchestra, Royal Liverpool Philharmonic, Camerata Salzburg und anderen.
Die Höhepunkte der Saison 2024/25 umfassen eine Zusammenarbeit mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Stephanie Childress sowie Einladungen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Hessischen Rundfunk und dem WDR Sinfonieorchester. Neben Auftritten mit dem Sinfonieorchester Wuppertal tourt Noa Wildschut mit Vivaldis Vier Jahreszeiten zusammen mit Jules van Hessen und dem Maestro Jules Orchestra. Seit vielen Jahren und so auch in dieser Saison zeigen zahlreiche Auftritte mit Kollegen wie Pablo Barragán, Frank Dupree, Elisabeth Brauß und Thomas Beijer ihre Leidenschaft für Kammermusik.
In der letzten Saison trat Noa Wildschut erneut auf Bühnen rund um die Welt auf: von einem Engagement mit dem Orchestre Symphonique de Québec bis hin zu Tourneen in Irland und Australien. Der ehemalige „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation trat auch bei den Musikfestspielen Dresden auf und spielte mit Orchestern wie der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Orquestra de València und dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra.
Noa Wildschut ist Aufnahmekünstlerin für Warner Classics. Neben ihrer ersten Aufnahme, einem reinen Mozart-Album, das weltweit mit hervorragenden Kritiken bedacht wurde, veröffentlichte sie im Juli 2024 ein Kammermusik-Album mit Pablo Barragán und Frank Dupree.
Noa Wildschut spielt die Giuseppe Guarneri ‚del Gesù‘ „Ex Lady Stretton” Violine (Cremona, ca. 1730), eine großzügige Leihgabe eines Mitglieds der Stretton Society. Ihr Bogen ist ein Léonard Tourte (ca. 1800) und ebenfalls freundlicherweise von der Stretton Society geliehen.
Bereits in jungen Jahren hat Noa Wildschut zahlreiche Preise gewonnen, darunter den 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Louis Spohr in Weimar, den 1. Preis beim Iordens Violinwettbewerb in Den Haag und den Concertgebouw Young Talent Award 2013. Sie nahm an Meisterkursen mit Jaap van Zweden, Menahem Pressler, Frank Peter Zimmerman, Anner Bijlsma und Liviu Prunaru teil. 2018 kuratierte Noa Wildschut die Reihe "Noa's choice" beim Oranjewoud Festival, einem Festival, das offiziell für die Kreativität seines klassischen Musikprogramms ausgewählt wurde. Noa Wildschut studiert bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.
---
Foto: Maaike Eijkman