
Piotr Mazurek ist Musikalischer Leiter der Schlesischen Oper. Er absolvierte die Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau, wo er Violoncello bei Prof. Tomasz Strahl sowie Dirigieren im Fachbereich Symphonisches und Operndirigieren bei Prof. Monika Wolińska studierte. Schon zu Beginn seiner akademischen Ausbildung faszinierte ihn der Klangkörper Orchester, was seine künstlerische Entwicklung maßgeblich prägte und ihn dazu führte, einen besonderen Schwerpunkt auf die Ensemblearbeit zu legen.
In seiner umfangreichen beruflichen Laufbahn war Piotr Mazurek als Konzertmeister der Violoncellogruppe an der Warschauer Kammeroper tätig und ab 2010 als stellvertretender Stimmführer der Violoncellogruppe des Orchesters Sinfonia Varsovia.
Nach Abschluss seines Dirigierstudiums wandte er sich in der Spielzeit 2022/2023 der Opernwelt zu und wurde Assistent des Dirigenten an der Breslauer Oper. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit dirigierte er Wiederaufnahmen unter anderem von
La Cenerentola von Gioachino Rossini und
Don Juan von Christoph Willibald Gluck.
In der darauffolgenden Spielzeit übernahm er die Position des Orchestermanagers an der Baltischen Oper in Danzig. Dies ermöglichte ihm, sein Opern- und Ballettrepertoire weiter auszubauen und mit herausragenden Künstlern zusammenzuarbeiten. Im Dezember 2023 dirigierte er an diesem Theater seine erste Ballettpremiere,
Der Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns. Außerdem arbeitete er an Wiederaufnahmen von Produktionen wie
Rigoletto von Giuseppe Verdi,
Thaïs von Jules Massenet,
Coppélia von Léo Delibes und
La clemenza di Tito von Wolfgang Amadeus Mozart.
In der Spielzeit 2023/2024 begann er zudem seine Zusammenarbeit mit der Schlesischen Oper, wo er die musikalische Leitung der Neuproduktionen von
Die Perlenfischer von Georges Bizet,
Spartacus von Aram Chatschaturjan, der Jubiläumsproduktion von
Halka von Stanisław Moniuszko,
Der Korsar von Adolphe Adam sowie
König Roger von Karol Szymanowski übernahm.
Neben Opernensembles arbeitete er mit zahlreichen Sinfonieorchestern zusammen, darunter dem Polnischen Radioorchester in Warschau, dem Polnischen Sinfonia-Iuventus-Orchester Jerzy Semkow, der Philharmonie Gorzów, der Philharmonie Zielona Góra und der Philharmonie Oppeln.