
Die in Warschau geborene polnische Sopranistin Gabriela Legun ist Absolventin der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität.
Die vergangenen Spielzeiten waren von zahlreichen bedeutenden Debüts in neuen Rollen und auf europäischen Bühnen geprägt.
Am Teatr Wielki – Polnischen Nationaltheater in Warschau trat sie als Amelia Grimaldi in
Simon Boccanegra, als Juliette in einer konzertanten Aufführung von
Roméo et Juliette, als Pamina in
Die Zauberflöte, als Mimì in
La Bohème, als Hanna in
Das Gespensterschloss sowie als Micaëla in
Carmen auf. Außerdem debütierte sie als Desdemona in
Otello am Großen Theater in Posen.
Auf internationalen Bühnen debütierte sie an der Oper Köln als Liù in
Turandot sowie an La Monnaie in der Produktion
Rivoluzione e Nostalgia. Darüber hinaus sang sie die Partie der Pamina in
Die Zauberflöte an der Komischen Oper Berlin und am Teatro Regio di Torino.
Im Juni und Juli 2025 trat sie konzertant an der Seite von Jonathan Tetelman und Artur Ruciński auf.
In der Saison 2026/2027 gibt sie ihr Bühnendebüt als Juliette in
Roméo et Juliette am Teatr Wielki – Polnischen Nationaltheater in Warschau und debütiert außerdem am Großen Theater in Łódź als Desdemona in
Otello.
Zu ihren zukünftigen Engagements gehören die Rollen der Roxana in
König Roger, der Antonia in
Hoffmanns Erzählungen, der Marguerite in
Faust, der Donna Anna in
Don Giovanni sowie der Violetta Valéry in
La Traviata und Verdis
Requiem.
Gabriela Legun ist Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe. Sie erhielt den 1. Preis beim Internationalen Ada-Sari-Gesangswettbewerb (2019), den Ewa-Kleinitz-Preis beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino (2021), den Marta-Eggerth-und-Jan-Kiepura-Preis beim Internationalen Stanisław-Moniuszko-Gesangswettbewerb (2022) sowie den 1. Preis beim 5. Internationalen Adam-Didur-Gesangswettbewerb (2024). Außerdem wurde sie mit der Silbermedaille „Für Verdienste um die Kultur – Gloria Artis“ ausgezeichnet.