
Arielle Beck zählt zu den gefragtesten aufstrebenden Pianistinnen der heutigen Klavierszene. Sie verfügt über eine außergewöhnliche künstlerische Sensibilität und Reife, die sie auf der Bühne eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.
Sie tritt sowohl mit Recitals als auch als Solistin mit Orchester an renommierten Konzertorten und bei bedeutenden Festivals auf, darunter La Roque d’Anthéron, Lucerne Piano Symphony, Tannay Variations Musicales, Sommets Musicaux in Gstaad, Piano aux Jacobins, Menton Music Festival, Rencontres Musicales La Grange au Lac in Évian, Schubertiada Vilabertran, Pianos Folies Le Touquet, La Folle Journée in Nantes und Tokio, Festival de la Vézère, Orangerie d’Auteuil, Pianopolis in Angers, Auditorio Nacional de Música sowie der Círculo de Bellas Artes in Madrid. Im Oktober 2025 gab Arielle ihr Recitaldebüt im Théâtre des Champs-Élysées. Zu den Höhepunkten der Saison 2025/2026 zählen Konzerte in Korea, Japan und Mexiko sowie Recitals in Montpellier, Six-Fours-les-Plages, Marseille und Saint-Étienne, beim Festival de l’Épau und in Nancy.
Arielle Beck ist regelmäßig als Solistin mit führenden Orchestern zu erleben, darunter die Academy of Saint Martin in the Fields, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das Bucheon Philharmonic Orchestra, das Orchestre de Marseille, das Orchestre national Montpellier Occitanie, das Orchestre de Nice, die Filharmonia Opole, das Baskische Symphonieorchester, die Sinfonia Varsovia und das Orchestre national des Pays de la Loire. Dabei arbeitet sie unter anderem mit Lionel Bringuier, Lawrence Foster, Claire Gibault, Tomo Keller, Adrien Perruchon, Léo Hussain, Lio Kuokman, Chloé Meyzie, Gilles Millière, Jakub Montewka, Bruno Weil und Sascha Goetzel zusammen.
Die 2009 in Paris geborene Arielle Beck wurde zunächst von Igor Lazko ausgebildet und studiert seit 2023 am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Claire Désert und Romano Pallottini. Seit ihrem neunten Lebensjahr wird sie zudem von Stephen Kovacevich künstlerisch betreut. 2018 wurde ihr außergewöhnliches Talent mit dem Ersten Hauptpreis beim Internationalen Wettbewerb Jeune Chopin gewürdigt, dessen Jury Martha Argerich vorstand. 2024 erhielt sie den 20. Elba Festival Prize.
Im März 2026 wurde Arielle bei den Victoires de la Musique Classique mit dem Preis als beste neue Instrumentalsolistin ausgezeichnet.
Ihr Debütalbum, das von der Kritik weithin gefeiert wurde, erschien im September 2025 beim Label Mirare. Darauf verbindet Arielle Werke von Robert Schumann und Johannes Brahms mit einer eigenen Komposition, die auf einem Thema von Schumann basiert.
Ariell Beck, Foto: Sylvain Gelineau Photographism