
Der 2000 in Seoul geborene Hyuk Lee gewann den Ersten Preis beim Long-Thibaud Internationalen Klavierwettbewerb in Paris (2022). Das französische Magazin
Classica bezeichnete ihn als „einen sonnigen Pianisten mit brillanter Virtuosität und einem angeborenen Gespür für Dramaturgie“. Er konzertierte mit renommierten Orchestern wie dem NHK Symphony Orchestra, dem Orchestre de l'Opéra Royal de Versailles und dem KBS Symphony Orchestra und trat in bedeutenden Konzertsälen wie dem Théâtre des Champs-Élysées, der Warschauer Philharmonie und der Kioi Hall in Tokio auf. Er absolvierte sein Studium an der École Normale de Musique de Paris und wurde dort mit dem renommierten Prix Cortot als bester Pianist des Jahrgangs ausgezeichnet.
Die Pianisten Hyuk und Hyo Lee bilden eines der bemerkenswertesten jungen Klavierduos der internationalen Musikszene. Beide haben sich als herausragende Solisten mit unverwechselbarer künstlerischer Persönlichkeit etabliert, gemeinsam schaffen sie jedoch eine außergewöhnliche musikalische Einheit. Jeder von ihnen verfügt über ein eigenes künstlerisches Profil und genießt internationale Anerkennung als Solist, doch erst im gemeinsamen Musizieren entfaltet sich jene besondere Verbindung, die ihren Interpretationen Natürlichkeit, Intensität und außergewöhnliche Ausdruckskraft verleiht.
Hyuk Lee erlangte erstmals internationale Aufmerksamkeit als Finalist des XVIII. Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau (2021), wo er Publikum und Jury mit seiner poetischen Ausdruckskraft und bemerkenswerten Reife beeindruckte. Vier Jahre später rückten beide Brüder beim XIX. Internationalen Chopin-Wettbewerb (2025) erneut ins Zentrum des internationalen Interesses und begeisterten Publikum und Kritiker gleichermaßen mit ihrer Individualität, ihrem Charisma und ihrer künstlerischen Aufrichtigkeit.