Łukasz Patelczyk (*1986) ist ein polnischer Maler und Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Danzig, wo er 2012 sein Diplom in den Klassen von Prof. Teresa Miszkin und Prof. Witosław Czerwonka erwarb. In seinem künstlerischen Schaffen verbindet er die Tradition der Landschaftsmalerei mit der Sprache der geometrischen Abstraktion und setzt sich mit den Beziehungen zwischen Mensch, Natur und Technologie sowie mit der zeitgenössischen Landschaft des Anthropozäns auseinander.
Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter des Sonderpreises des Wettbewerbs Artystyczna Podróż Hestii (2011), der Bielska Jesień-Malereibiennale (2015), des ersten Preises (ex aequo mit Agata Kus) im Ranking Kompas Młodej Sztuki (2020) sowie des Kazimierz-Ostrowski-Preises (2025). Seine Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in Polen und im Ausland, darunter im Nationalmuseum in Danzig. Er präsentierte seine Arbeiten in Einzelausstellungen in Polen sowie international, unter anderem in New York, Salzburg, Budapest und Toruń.