Der Mai in der Philharmonie wird vor allem durch die Filmmusik geprägt. In ein paar weiteren Konzerten hören wir Kompositionen von Michał Lorenc, Jerzy „Duduś” Matuszkiewicz oder Stanley Kubrick. Vor uns sind auch weitere Veranstaltungen der Konzertreihe SoundLab, diesmal mit der Teilnahme von Tomek Makowiecki und Józeg Skrzek, sowie Espressivo, also der Montagsjazz in der Philharmonie.
6. Mai – Östliche Bilder

„Ausdrucksvoll und intensiv, genial und atemberaubend – ergreifend schön“ – die Musikkritiker in der ganzen Welt sparen nicht mit Lob an dieser jungen niederländischen Geigenspielerin. Auf der Bühne der Philharmonie in Szczecin wird zum Partner von Simone Lamsma Georg Tchitchinadze, Dirigent und einer der berühmtesten georgischen Künstler. Das ist ein echter Meister der Leitung, der nicht nur sich mit anderen Künstlern verständigen, sondern auch die Anerkennung beim Publikum finden kann.

7. Mai – Stanienda spielt mit SMOK

Jan Stanienda ist hervorragender Kammermusiker und scharfsinniger Virtuose. Eine unglaublich reiche Phantasie beeinflusst seine Interpretationen unwiederholbar schön und das Phrasieren und Handeln mit der Klangfarbe und Artikulation verursachen, dass seine Musik sehr bei Zuhörern nachgeht.
Die Eintrittskarten sind auf der Internetseite der Philharmonie, sowie an der Philharmonie-Kasse erhältlich.

8. Mai – Nutkalnia

Wer ist Autor der schönsten polnischen Zeichentrickfilme und hat auf seinem Konto zwei Oscars? Selbstverständlich Se-ma-for! Und es handelt sich hier nicht um die Bahnsignalanlage, sondern um ein seit über 65 Jahren bestehendes Animationsstudio, das auf seinem Konto über 1450 Filme hat. An diesem Tag wird sich die Stettiner Philharmonie in eine Musikfabrik der Klänge – „Nutkalnia” – verwandeln, dank der wir den Schaffensprozess von Animationen unter die Lupe nehmen. Das Konzert wird etwas Besonderes für kleine und große Filmliebhaber sein. Sie werden sich davon überzeugen, was für eine große Rolle in der Filmproduktion die Musik spielt.

9. Mai – Obara International

Maciej Obara ist eine der interessantesten polnischen Jazzsaxophonisten – er sammelt ausgezeichnete Rezensionen der Musikliebhaber und –kritiker. Er hat einen internationalen Erfolg und taucht in Programmen der wichtigsten Festivals in der ganzen Welt auf. Dominik Wania, Doppelpreisträger von „Fryderyk“, ist einer der wichtigsten gegenwärtigen Jazzklavierspieler. Die Beiden haben sich im Team von Tomasz Stańko getroffen und dort haben sie sich musikalisch befreundet. Kontrabassist Ole Morten arbeitete mit Musikgruppen zusammen, die verschiedene Musikstile vertreten haben, jedoch spielte er am liebsten immer die gegenwärtige improvisierte Musik.

12. Mai – SoundLab - Makowiecki / Skrzek / Komendarek / Bloom

Vielstündige Jam Sessions in der Hütte in der Kaschubei, dann drei Jahre der Ziselierung der Klänge im Hausmusikstudio… Das 2013 herausgegebene Album „Moizm“ ist „eine kompromissloseste und persönlichste Sache, die ich bisher gemacht habe”, so Tomasz Makowiecki. Das ist eine Platte, die nicht mehr an jugendlicher Leistung des Finalisten des Unterhaltungsprogramms „Idol“ ähnelt. Der erträumte Synthesizer Roland Juno 60 führte ihn ins Spaß mit der elektronischen Musik und Klangverarbeitung. Wegen der Begeisterung mit seinem Klang kam ihm die Idee, eine Kollektion der alten Synthesizer zu schaffen: ihr Klang hat bestimmt die Stimmung der Platte beeinflusst. Zur Arbeit an dem Album hat der Künstler Legenden der polnischen elektronischen Musik eingeladen – Józef Skrzek und Władysław Komendarek.

13. Mai – Harfen von Papusza

Über die „Harfen von Papusza” hat Wojciech Kocołowski wie folgt geschrieben: „Mit Hlfe der Musik hat Jan Kanty Pawluśkiewicz einen privaten Akt der Seligsprechung einer bescheidenen Zigeunerin gemacht, die mit einem Zigeunerlager wanderte, dem Tod abwich, sich zwangsweise niederließ, vom Herzen schrieb und die Welt liebte, obwohl die Welt sie nicht liebte”.
Das Musikstück wurde in der Tonspur zum Film „Papusza” in der Regie von Joanna Kos-Krauze und Krzysztof Krauze verwendet (die Erstaufführung im November 2013), was Pawluśkiewicz den Preis während des 38. Filmfestivals in Gdynia gebracht hat.

14. Mai – Philharmoniker und die Kammermusik

Ein Tangere ist ein Vogel, der mit seinem Gezwitscher so stark die Aufmerksamkeit von Antonín Dvořák zog, dass er eine Transkription seines Gesanges im Notizbuch zu schreiben beschloss; diese Aufzeichnung wurde dann in die Partitur von „Kwartet Amerykański“ („Amerikanisches Quartett“) übertragen. „Źródło Aretuzy“ („Die Quelle von Aretuza“) von Karol Szymanowski entführt uns dann in den Mittelmeerraum. Seinen einzigartigen Wert verdankt das Werk seiner charakteristischen Faktur – feine, leichte und flimmernde Klänge sind typisch für die Musik des Impressionismus’. Von der Charme dieser entfernten Musiklandschaften erfahren wir dank sechs Künstlerinnen der Philharmonie in Szczecin.

18. Mai – DesOrient und Michał Lorenc

Mit 15. Jahren ist er aus dem Haus ins Gebirge Bieszczady geflohen. Er ist in keine schlechte Gesellschaft hineingetreten – auf seinem Weg tauchte die Freie Gruppe Bukowina auf. So begann die Karriere eines der hervorragendsten Künstlers der Musik zu polnischen und ausländischen Filmen – des Musikautodidakten Michał Lorenc. Er wurde in vielen internationalen Festivals preisgekrönt und von 20th Century Fox zur Nominierung zu Oscar für die Komposition zum Film „Blut und Wein” von Bob Rafelson aufgestellt. Insgesamt hat er die Musik zu fast 200 Spiel- und Dokumentarfilmen, Fernsehserien und Theateraufführungen geschrieben.

19. Mai – Raschèr Saxophone Quartet

Das Konzert findet im Rahmen des 10. Internationalen Saxophonfestivals statt. Raschèr Saxophone Quartet ist eine 1969 von den hervorragenden amerikanischen Saxophonisten Sigurd Raschèr gegründete Band. Das war eine der ersten klassischen Saxophonbands. Sie konzertieren in der ganzen Welt und sind in allen Ländern Europas, Amerikas, Mexikos, Kanadas, Südostasiens und Australiens aufgetreten. Das ist eines der am längsten bestehenden Saxophonquartette (im ersten Team spielte bis 2014 Bruce Weinberger). Die Presse hat die Musikgruppe „ungekrönte Könige des Saxophons” genannt.

20. Mai – Inspirationen von Kubrick

Die Musik war seine große Leidenschaft. Man kann sagen, dass er musiksüchtig war. Stanley Kubrick hörte die Musik ununterbrochen, die ganzen Tage lang. Als er an einer konkreten Filmszene arbeitete, klang in seinen Ohren schon die Musik, daher kann man in seinen Produktionen an das klassische Repertoire anknüpfende Musikstücke hören. Er wollte eher auf das Unbewusste als auf den Intellekt der Zuschauer auswirken. Klassische Kompositionen tauchen in seinen besten Werken auf: „Full Metal Jacket”, „The Shining”, „Die Augen weit geschlossen”. Indem Danuta Gwizdalanka die Musik in Werken des amerikanischen Regisseurs erwog, bemerkte sie, dass: „wenn man die Ohren und Augen weit geöffnet hat, kann man sich viele Szenen in den Filmen von Kubrick wie im Ballett ansehen”.

21. Mai - Natalia Kukulska & Atom String Quartet

Während des Konzerts werden wir einen Endeffekt der Zusammenarbeit der Künstler hören, der seinen letzten Satz im Album der Sängerin „Ósmy plan“ („Der achte Plan“) fand. Das Album besteht aus zwei Platten und entstand mit der Teilnahme des hervorragenden Streichquartetts Atom String Quartet. Die zweite Platte „Ósmy plan– Live in Alvernia Studios” enthält die Musikstücke aus der ersten Platte, die neu von diesem Quartett arrangiert wurden.

22. Mai – Philharmoniker filmisch

In der Philharmonie in Szczecin werden wir populäre Filmmotive in speziell für Sinfoniker von Klaudiusz Jania geschaffenen Arrangements hören. Das ist junger Dirigent, Trompeter, Klavierspieler, Organist, Absolvent der Klasse für Komposition und Arrangement im Karol-Szymanowski-Jazzinstitut der Musikakademie in Katowice. Er ist Autor der ersten in Polen Bearbeitung von „Messiah“ von Händel in einer Unterhaltungsvariante, sowie der ersten Jazzarrangements der Musik von Purcell und Haydn.

27. Mai – Jerzy „Duduś” Matuszkiewicz

Wer kennt die Lieder „Czterdzieści lat minęło” („40 Jahre sind vorbei”), „Wojna domowa” („Bruderkrieg”) oder „Tylko wróć” („Bitte kehr zurück”) nicht? Der Autor aller dieser Schlager ist Jerzy „Duduś” Matuszkiewicz – einer der wichtigsten Persönlichkeiten polnischer Jazzbühne, Saxophonist, aber auch Autor der Musik zu über 200 Filmen und Fernsehserien. Das Album mit den bekanntesten Filmmusikstücken von Matuszkiewicz aus der Sammlung „Große Filmkomponisten” bekam den Status der goldenen Platte.
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